Tankerunfall: TierschützerInnen kämpfen um das Leben der Öl-verschmierten Pinguine
Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz
3.718 Pinguine wurden bis jetzt eingesammelt, aber 2.378 starben bereits an den Folgen der Öl-Verseuchung.Der Tanker „Oliva“ war am 16. März vor der Insel Nightingale auf Grund gelaufen und auseinandergebrochen. Das ausgelaufene Öl verseuchte den Lebensraum der sogenannten „Nördlichen Felsenpinguine“, fast die Hälfte aller noch lebenden Tiere dieser Art sind auf der Insel Nightingale beheimatet.
Laut Schätzungen von TierschützerInnen wurden rund 20.000 dieser Pinguine mit Öl verschmiert. Wegen der isolierten Lage der Insel gestalten sich die Rettungsmaßnahmen für die Tiere sehr schwierig, auf Nightingale gibt es keinen Flughafen.
Die südafrikanische Tierschutzorganisation SANCCOB (The Southern African Foundation for the Conservation of Coastal Birds), die sich auf die Rettung von verletzten und öl-verschmierten Seevögeln spezialisiert hat, richtete auf der Insel ein Rehabilitatisonszentrum für die Pinguine ein.
Laut BirdLife International hat SANCCOB bereits mehr als 3.700 Pinguine eingesammelt und behandelt, fast 2.400 der Tiere konnten jedoch nicht gertettet werden und verendeten an den Folgen der Ölkatastrophe.