TERMINE UND HINWEISE
Earth Night: Mitmachen und Abschalten - Licht aus für eine ganze Nacht
Dienstag, 7. September ab 22 Uhr
Die Earth Night ist ein jährliches Ereignis zum September-Neumond, bei der Menschen für wenigstens eine Nacht im Jahr das menschengemachte Kunstlicht reduzieren. Während bei der Earth Hour im März das Licht für nur eine Stunde abgeschaltet wird, um symbolisch auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen, wird bei der Earth Night im September eine ganze Nacht (ab 22 Uhr) das Licht reduziert.
Die Aktion will auf die exzessive Nutzung von nächtlichem Kunstlicht und dessen Folgen für Mensch, Umwelt und Natur aufmerksam machen. Sinnlos leuchtendes sowie fehlgelenktes Licht ist nicht nur Energieverschwendung, sondern schadet auch dem Klima. Das künstliche Licht lässt darüber hinaus den Sternenhimmel verblassen und macht den Schlaf weniger erholsam. Es irritiert Pflanzen und lenkt Vögel auf ihre Zugrouten fehl. Im Sommer sterben dadurch viele Insekten, welche den Menschen, der Natur dann als Bestäuber sowie den meisten Tieren als Hauptnahrungsquelle fehlen. Ökosysteme geraten wegen dieser sogenannten Lichtverschmutzung aus dem Takt.
Die Earth Night ist ein Initiative von „Paten der Nacht“ – einer in Deutschland ansässigen überparteilichen Vereinigung Ehrenamtlicher, die sich für den Schutz der Nacht und die Eindämmung der Lichtverschmutzung durch Aufklärungsarbeit und Best-Practice-Beispiele einsetzt. Die Earth Night wurde im Sommer 2020 ins Leben gerufen.
***
Online-Seminar „Klimaschutz und Energiewende – Chancen für Städte und Gemeinden“
Dienstag, 14. September 2021, 8.45 Uhr - 17 Uhr
Renommierte Vortragende zeigen Vorteile einer konsequenten Energie- und Klimapolitik für Städte und Gemeinden und ihre Bevölkerung auf. Zielgruppen der Veranstaltung sind Bürgermeister*innen, Umweltgemeinderät*innen, Amtsdirektor*innen, Energiebeauftragte, KEM-Manager*innen, Vereine und NGOs, Politiker*innen, e5-Teams sowie KLAR!-Manager*innen.
Ziele der Veranstaltung sind das Schaffen eines Bewusstseins, die Notwendigkeit und Chancen der Energiewende zu stärken und die Motivation für konkretes Handeln zu steigern. Auch sollen Kenntnisse über grundlegende Zusammenhänge, die Ziele einer zukunftsfähigen Energie- und Klimastrategie, den European Green Deal, die Agenda 2030 und SDGs, die Klimawandelanpassung, den Erhalt der Biodiversität, die Kreislaufwirtschaft, den Bodenschutz und die Raumplanung, die Energieeffizienz sowie sinnvolle Maßnahmen vermittelt werden. Dabei werden spezifische Chancen und Möglichkeiten der Städte und Gemeinden aufgezeigt. Best-Practice-Modelle sollen zum Lernen aus der Praxis anregen. Schließlich sollen konkrete Maßnahmen in der Gemeinde entwickelt werden.
EU-Umweltbuero - Veranstaltungen
***
23. Österreichischer Biomassetag und Heizwerke-Betreibertag 2021
15. September 2021, 9 Uhr - 16. September 2021, 17 Uhr
Kärntner Messen in Klagenfurt
Das Programm des 23. Österreichischen-Biomasse- und Heizwerke-Betreibertages zeigt die aktuellen energiepolitischen Entwicklungen sowie den Beitrag der Biomasse-Branche, um ein krisenresilientes, auf heimischen erneuerbaren Ressourcen basierendes Energiesystem aufzubauen. Der Heizwerke-Betreibertag steht im Zeichen der Nahwärme. Er gibt einen praxisbezogenen Überblick zu aktuellen politischen Rahmenbedingungen und technischen Innovationen.
„Eine großzügige Raumgestaltung und ein vielschichtiges Sicherheitskonzept wurden erarbeitet, damit die Veranstaltung vor Ort durchgeführt werden und dabei die Gesundheit und Sicherheit aller Teilnehmer*innen geschützt werden kann“, so der Österreichische Biomasse-Verband.
Eventmaker: 23. Österreichischer Biomassetag und Heizwerke-Betreibertag 2021
***
EU-Zukunftskonferenz: Ruf nach Reform des Euratom-Vertrages
27. September 2021, 16 - 17 Uhr
Online via Zoom
Im Zuge der Konferenz zur Zukunft Europas möchte das EU-Umweltbüro im Umweltdachverband eine Debatte über eine Reform des Euratom-Vertrages lancieren. Im Zentrum stehen dabei die schwerwiegenden Demokratie-Defizite des aus dem Jahre 1957 stammenden Vertragswerks. Die heutige EU hat sich unter anderem auf Basis des Euroatom-Vertrags gebildet. Seine Bestandteile schaffen die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die mächtige Kernenergie-Industrie in Europa. Aus demokratiepolitischer Sicht gilt der Vertrag jedoch als höchst problematisch.
Als Expertin und Inputgeberin wird die renommierte Rechtsanwältin Dr.in Dörte Fouquet vortragen. Fouquet erstellte im Auftrag des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie ein umfassendes juristisches Gutachten zur Euratom-Reform. Ihrem Vortrag anschließend diskutieren darüber der Demokratieexperte Mirko Schwärzel (Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement) und Patricia Lorenz, Atom-Sprecherin von Global 2000.
Um Anmeldung bis 25. September 2021 an office@eu-umweltbuero.at wird gebeten. Rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn wird ein Zoom-Link an die angemeldeten Personen verschickt. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache abgehalten.
***
SDG Dialogforum Österreich - „Building forward better mit der Agenda 2030”
Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung nach COVID-19
28. September 2021, 12.30 – 18 Uhr (tbd)
Im Zuge der Steuerungsfunktion für SDG Watch Austria lädt das ÖKOBÜRO als Mitveranstalter zum ersten SDG Dialogforum Österreichs ein. Dabei wird die konkrete Umsetzung der Agenda 2030 und der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) in Österreich – mit einem besonderen Schwerpunkt auf entsprechende Innovationen - diskutiert.
Das SDG Dialogforum wird von der Bundesverwaltung sowie Vertreter*innen der Zivilgesellschaft gemeinsam veranstaltet. Jährliche SDG-Dialogforen sollen Multi-Stakeholder-Partnerschaften fördern und dazu beitragen, Wissen und Expertise zu mobilisieren und damit die politische Kohärenz für nachhaltige Entwicklung zu steigern. In neuartigen Innovationspools werden relevante Fragen für die SDG-Zielerreichung behandelt, um die Ergebnisse anschließend in die weitere Arbeit zur Umsetzung in Österreich einfließen zu lassen.
SDG Dialogforum Österreich „Building forward better mit der Agenda 2030“
Ökobüro: Save the Date: SDG Dialogforum Österreich am 28.09.21