TERMINE und HINWEISE

8. Europäische REUSE-Konferenz

6.7.2021, 9.30 - 21.30 Uhr, digital via Zoom

Mehrwegverpackungen reduzieren Abfall an der Quelle, vermeiden Meeresmüll und stärken KMU (Klein- und Mittelbetriebe), regionale Wirtschaftskreisläufe und grüne Beschäftigung. Mehrwegverpackungen spielen vor allem eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen. In ganz Europa gibt es aufstrebende innovative und effiziente Wiederverwendungssysteme für andere B2B- und B2C-Marktsegmente: Standardisierte Mehrwegbehälter für Molkereiprodukte, Speisen und Getränke zum Mitnehmen oder Paletten, Trays und Kisten für E-Commerce und Transport.

Auf der 8. European REUSE Conference werden Best-Practice- und innovative Ansätze für Mehrwegverpackungen präsentiert. Dazu werden die Expert*innen diskutieren, wie Richtlinien eine erfolgreiche EU-weite Umstellung auf die Wiederverwendung in verschiedenen Marktsegmenten ermöglichen können. Die Expert*innen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft bringen ihre Perspektiven ein und diskutieren ökologische, praktische und regulatorische Aspekte, insbesondere im Hinblick auf den europäischen Green Deal und die aktuelle Überarbeitung der Verpackungs- und Verpackungsabfallrichtlinie.

EU-Umweltbüro: Legislative and practical approaches to truly sustainable packaging 8th European REUSE Conference

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6 Millionen Euro für resiliente Stadt-Projekte in Österreich

Der Klima- und Energiefonds sucht Leuchtturm-Vorhaben, welche die Lebensqualität, Inklusion und Anpassung an den Klimawandel in den Städten nachhaltig fördern.

Mit der diesjährigen Ausschreibung „Leuchttürme für resiliente Städte 2040“ wird mit drei Schwerpunkten die Notwendigkeit, den Raum neu aufzuteilen, in den Mittelpunkt gestellt. Dabei werden schwerpunktmäßig (halb-)öffentliche urbane Freiflächen, die Siedlungsentwicklung in Bestandsquartieren (Arbeiter*innensiedlungen 1920er bis 1940er Jahre) sowie soziale Innovationen adressiert. Insgesamt stehen 6 Millionen Euro Förderbudget zur Verfügung, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) dotiert ist.

Diese aktuelle Ausschreibung ist Teil der Smart Cities Initiative des Klima- und Energiefonds und fokussiert auf Urban Innovation Frontrunner. Damit werden innovative Projekte sowie F&E-Dienstleistungen in urbanen Ballungsräumen mit mehr als 5.000 Einwohner*innen in diesen drei Themenbereichen unterstützt:

1. Resiliente urbane Freiflächen: Ziel ist es, durch Begrünung von Freiflächen den in zunehmendem Maße auftretenden Urban Heat Islands-Effekt in urbanen Zentrumslagen abzuschwächen und damit die Aufenthaltsqualität insbesondere in den heißen Sommermonaten zu fördern.

2. Resiliente Siedlungsentwicklung in Bestandsquartieren: Dieser Schwerpunkt adressiert die Modernisierung speziell von Gebäuden in Arbeiter*innensiedlungen aus den 1920er bis 1940er Jahren, die heutigen energetischen Standards nicht mehr entsprechen.

3. Soziale Innovationen als Motor nachhaltiger Stadtentwicklung: Ein tiefgreifender Wandel hin zu einer klimafreundlichen und resilienten Gesellschaft ist nur im Zusammenwirken von technologischen und sozialen Innovationen möglich – dieser Schwerpunkt adressiert daher Projekte, die eine gemeinwohlorientierte, integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung fördern. Eines der Ziele ist hier der Aufbau und Betrieb einer österreichweit agierenden Innovationswerkstatt „Soziale Innovationen für nachhaltige Stadtentwicklung“, um die Einbindung und Mobilisierung neuer Gruppen in Innovationsaktivitäten zu beschleunigen und als interaktive Kommunikationsräume zu fungieren.

Bis zum 19.10.2021 ist die Ausschreibung geöffnet.

Klimafonds - Ausschreibung

Ökonews: 6 Mio. Euro für resiliente Stadt-Projekte in Österreich