Testbiotech veröffentlicht Atlas der unkontrollierten Verbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen
Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz
Testbiotech, das Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie, hat mit Hilfe der Gregor Louisoder Umweltstiftung, München, einen Atlas über die Verbreitung der gentechnischen Pflanzen erstellt. „Transgene Escape – Atlas der unkontrollierten Verbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen“ wurde letzte Woche, am 12. November 2013, der Öffentlichkeit vorgestellt.„Im Zentrum des vorliegenden „Atlas der unkontrollierten Verbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen“ stehen Fallbeispiele, in denen genau diese Art der Verbreitung stattgefunden hat. Die Beispiele aus Nord- und Mittelamerika zeigen, dass insbesondere bei Arten wie Straußgras, Raps und Baumwolle davon auszugehen ist, dass den Transgenen der dauerhafte Sprung in die Umwelt in natürliche Pflanzenpopulationen gelungen ist. In naher Zukunft sind weitere Fälle bei Mais, Reis und Pappeln zu erwarten“, schreiben die Autoren in der einleitenden Zusammenfassung des Berichts.
„Neben Beispielen, bei denen der kommerzielle Anbau die Ursache für die unkontrollierte Verbreitung der Gentechnik-Pflanzen in der Umwelt ist, sind auch Fälle dokumentiert, bei denen Importe von Futtermitteln oder Freilandversuche der Ausgangspunkt für den Sprung in die Umwelt waren.“
„Transgene Escape – Atlas der unkontrollierten Verbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen“ steht auf der Webseite von Testbiotech gratis als Download zur Verfügung.
Testbiotech Pressemitteilung
Bericht: „Transgene Escape – Atlas der unkontrollierten Verbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen“