Toter bei Räumung im Hambacher Forst

20. Sept 18 

Bei der umstrittenen Räumung des Hambacher Forstes kam es zu einem Todesfall. Ein Journalist stürzte aus großer Höhe ab und kam ums Leben. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) teilte am Abend mit, dass die Räumung des Waldes "bis auf weiteres" ausgesetzt wird.

Der verunglückte Mann war über eine Hängebrücke zwischen zwei Baumhäusern gelaufen und dabei durch die Brücke gebrochen. Nach Angaben der WaldschützerInnen hatte der Mann die Waldbesetzung schon seit längerer Zeit journalistisch begleitet. Rettungs- und Polizeikräfte hätten nach dem Absturz vergeblich Erste Hilfe geleistet.

Zur Zeit des Unglücks wurde von Polizei und RWE versucht das Baumhausdorf „Beechtown“ zu räumen. Das SEK war gerade dabei einen Aktivisten in der Nähe der Hängebrücke festzunehmen. Der Journalist war nach Angaben der AktivistInnen auf dem Weg dorthin, als er stürzte.

 

Süddeutsche Zeitung: Räumung des Hambacher Forsts nach tödlichem Sturz ausgesetzt

Hambacher Forst: Mensch von Baum gestürzt und gestorben – Aktivistis fordern sofortigen Einsatzstopp im Hambacher Forst