Umwelt: finanzielle Unterstützung der EU für Interpol im Kampf gegen Artenschutzvergehen

Natur & Biodiversität

Die Europäische Kommission wird Interpol mit knapp 2 Millionen Euro in ihrem Kampf gegen Artenschutzvergehen und für den Schutz der natürlichen Ressourcen der Welt vor dem illegalen internationalen Handel mit Wildtieren und -pflanzen unterstützen.

Über die nächsten drei Jahre wird das Projekt Combat Wildlife Crime der weltweiten Polizei-Organisation mit Mitteln in Höhe von 1,73 Millionen Euro gefördert. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des International Consortium for Combating Wildlife Crime (ICCWC), dem auch das Sekretariat des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen (CITES), das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), die Weltbank und die Weltzollorganisation (WZO) angehören, berichtet die Kommission in einer Pressemitteilung.

Außerdem werden zwei Millionen Euro für die Verlängerung des MIKE-Programms zur Verfügung gestellt. Bei diesem Programm handelt es sich um einen Mechanismus zur Überwachung und Bekämpfung der Elefantenwilderei auf dem gesamten afrikanischen Kontinent.

EU-Kommission Pressemitteilung