Umweltbundesamt-Bericht: Schadstoffbelastung von Fischen

Natur & Biodiversität

Das Umweltbundesamt überprüft im Rahmen der Gewässerzustandsüberwachung regelmäßig die Qualität der österreichischen Grund- und Fließgewässer. In den Jahren 2010 und 2013 wurden Fische auf ihre Belastung mit Schadstoffen getestet und erhoben, ob sich Trends in der Belastungssituation abzeichnen.

Dafür wurden im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) Fischproben von 33 ausgewählten Messstellen in ganz Österreich auf verschiedenste Parameter analysiert. „Die meisten überprüften Parameter liegen unter den gesetzlich definierten Grenzwerten. Ein flächendeckendes Problem stellten wir bei der Belastung mit Quecksilber und polybromiertem Diphenylether fest. Die Umweltqualitätsnorm für diese Schadstoffe wurde in allen Proben überschritten“, fasst Umweltbundesamt-Experte Manfred Clara, Hauptautor der Studie, die Ergebnisse zusammen.

Die Schadstoffbelastung österreichischer Fische wird seit dem Jahr 2010 alle drei Jahre getestet. Mit den Ergebnissen zukünftiger Untersuchungen wird die notwendige Datenbasis geschaffen, um Trends in der Belastungssituation zu ermitteln.

Die aktuellen Monitoring-Ergebnisse stehen auf der Webseite des Umweltbundesamtes als Download zur Verfügung.

Umweltbundesamt-Bericht: Schadstoffbelastung von Fischen