Umweltbundesamt-Studie: Risikoanalyse kontaminierter Standorte
Chemie & Nanotechnologie
Risikoanalyse hilft bei der Beurteilung, ob eine gesundheitliche Gefährdung an schadstoffbelasteten Standorten ausgeschlossen werden kann.Eine neue Studie des Umweltbundesamtes will AnwenderInnen Hilfe bei der Abschätzung der Schadstoffbelastung durch unterschiedliche Aufnahmepfade geben: Schadstoffe können direkt durch den Boden aufgenommen werden, aber auch indirekt, zum Beispiel durch den Verzehr von Obst und Gemüse. Die Schadstoffe können oral, über die Haut und durch Einatmen erfolgen. Die Berücksichtigung dieser unterschiedlichen Aufnahmepfade ist ein wichtiger Faktor bei der Durchführung der Risikoanalyse.
Die Analyse erfolgt in insgesamt sechs Schritten. Der erste Schritt ist zum Beispiel die Charakterisierung des Standortes nach unterschiedlichen Nutzungsarten: Kinderspielplatz, Wohnen, Landwirtschft & Gartenbau, Freizeit & Erholung, sowie Industrie, Gewerbe & Verkehr.
Die Arbeitshilfe zur Risikoanalyse kontaminierter Standorte entstand im Zuge des Projektes “Altlastenmanagement 2010”, das sich einer neuen und optimierten Beurteilung und Sanierung kontaminierter Standorte widmet.
Umweltbundesamt: Risikoanalyse kontaminierter Standorte
Studie: Arbeitshilfe zur Expositionsabschätzung und Risikoanalyse an kontaminierten Standorten (pdf)