Umweltbundesamt-Studie: Strategien gegen den Bodenverlust
Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz, Natur & Biodiversität, Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz
Das Umweltbundesamt hat im Auftrag der Europäischen Kommission eine Studie zur Bodenversiegelung erstellt.Jedes Jahr werden in den Mitgliedstaaten der EU rund 1.000 Quadratkilometer Boden durch Straßen und Bauwerke zugedeckt. Das führt zum Verlust von Artenvielfalt, natürlichem Lebensraum und der Gefährdung der Grundwasservorkommen. Durch die Verbauung steigt die Überschwemmungsgefahr, da Niederschlag nicht mehr versickern kann.
Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes im Auftrag der EU-Kommission liefert Empfehlungen, wie die fortschreitende Bodenversiegelung reduziert werden kann und die Auswirkungen eingedämmt werden können. Die WissenschafterInnen kritisieren unter anderem finanzielle Zuschüsse, welche die Bodenversiegelung indirekt fördern und empfehlen eine verbesserte, am Bodenschutz orientierte, Raumplanung.
In Österreich ist vor allem die Weststeiermark von dem Verlust der natürlichen Bodenflächen betroffen.