Umweltbundesamt in Deutschland veranstaltet Nationales und Europäisches Ressourcen-Forum in Berlin
Nach den großen Erfolgen in den Jahren 2012 und 2014 veranstaltet das Umweltbundesamt im November dieses Jahres zum dritten Mal die Konferenzen „Europäisches Ressourcen-Forum“ (ERF, 09.-10. Nov. 2016) und „Nationales Ressourcen-Forum“ (NRF, 11. Nov. 2016). ERF und NRF haben sich zu wichtigen Plattformen für die wissenschaftliche und politische Debatte des Themas Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz in Deutschland, Europa und international entwickelt.
Die vielfältigen Funktionen, die natürliche Ressourcen erfüllen, die komplexen Wertschöpfungsketten, die mit der Ressourcennutzung verbunden sind und nicht zuletzt die Vielzahl der beteiligten Akteurinnen und Akteure machen Ressourcenpolitik zu einem vielschichtigen und integrativen Politikfeld.
Das ERF 2016 setzt die Diskussion zu aktuellen europäischen Ansätzen einer ressourcenschonenden Umweltpolitik fort. Die englischsprachige Konferenz wird Best-Practice-Cases und neue Geschäftsmodelle einer Kreislaufwirtschaft präsentieren und europäische Länderinitiativen für mehr Ressourceneffizienz vorstellen. Besonderes Augenmerk wird auf internationale Prozesse und Erfahrungen für eine ressourceneffiziente Welt gelegt. Abschluss des ERF 2016 bildet eine Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments zum Thema „New impulses for a resource efficient Europe”.
Das NRF 2016 legt einen inhaltlichen Schwerpunkt auf die Rolle des Themas Ressourcenschonung in der politischen Stiftungsarbeit in Deutschland. Weitere wesentliche Schlüsselfragen der Konferenz sind: Ressourcenschutz im urbanen Kontext – wie kann das konkret aussehen? Ressourceneffizienz in der Praxis – Wie gelingt der Transfer von Forschungsergebnissen? Und: Ressourceneffizienz in Unternehmen - welche Finanzierungsmodelle werden benötigt?
Die Konferenzen ERF und NRF finden dieses Jahr im Berliner Ludwig Erhard Haus statt. Es werden insgesamt 700 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus bis zu 40 Ländern erwartet. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger und die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Frau Dr. Barbara Hendricks, eröffnen die Konferenzen am 09. November.