UmweltministerInnen diskutieren nachhaltige Straßenverkehrspolitik

Klima & Energie, Verkehr & Luft & Industrie

Die freiwillige Vereinbarung mit der Automobilindustrie der EU, Japans und Koreas zur Reduktion der CO2-Emissionen auf 140g/km bis 2008/9 verliert zunehmend an Vertrauen bei den Regierungen der EU- Mitgliedstaaten. Dies wurde in einer Debatte des Umweltministerrates am 14.10.04 zu nachhaltiger Straßenverkehrspolitik deutlich - nach Angaben des Vorsitzenden meinten "viele" MinisterInnen, die freiwillige Basis sei vielleicht nicht ausreichend, um das Ziel zu erreichen müssten auch legislative, finanzielle oder steuerliche Maßnahmen diskutiert werden.
Weiters drehte sich die Diskussion um die nächste Generation der Normen für Autos und Vans (Euro V) sowie Lkw (Euro VI) und um das Thema Lärm: die MinisterInnen zeigten sich besorgt, die bestehenden Regulierungen würden ihre Ziele nicht erfüllen und schlugen neue Testmethoden vor. Weiters wurden Verbesserungsmöglichkeiten für die Lärm-Normen für Motoren und Reifen debattiert.

Presseprotokoll Verkehrsministerrat (pdf 207kb)
Diskussionspapier der Präsidentschaft zum Thema (pdf 136kb)
Pressemeldung Präsidentschaft (engl.)