Umweltministerrat einigt sich zu LIFE+
Beim Umweltministerrat am 2.12.2005 einigten sich die MinisterInnen auf die Grundzüge der Verordnung zu LIFE+, dem wichtigsten Umweltfördertopf der EU.Dabei ging es nicht um das Gesamtbudget, dieses wird erst im Rahmen der Verhandlungen um die finanzielle Vorausschau 2007-13 festgelegt.
Beschlossen wurde, nach welchem Schlüssel das Geld schlussendlich auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt werden soll. Demnach soll die Bevölkerungszahl mit 55 % in die Berechnung einfließen, der Anteil geschützter Flächen an der Gesamtfläche mit 45 %.
Die MinisterInnen sprachen sich auch dafür aus, einen bestimmten Anteil der Fördermittel für Naturschutzprojekte vorzusehen, beschlossen aber noch nicht, wie groß dieser Anteil sein soll.
Nächster Schritt dazu ist nun die zweite Lesung im EP.