UN-Konferenz über biologische Vielfalt: Greenpeace kritisiert Gastgeber-Land Indien

Natur & Biodiversität

Anlässlich der elften UN-Konferenz zum Thema biologische Vielfalt, die heuer in Hyderabad, Indien, stattfindet, nimmt Greenpeace die Umweltschutzbedingungen in Indien genauer unter die Lupe.

Greenpeace fordert, dass die indische Regierung die massive Ausweitung der Kohleförderung in Waldgebieten überdenken soll, da diese die Umwelt zerstört und den Lebensraum der indischen Tiger bedroht. Zudem müssen Zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen, berichtet Greenpeace.

Eine Studie der NGO würde zeigen, dass allein 13 Kohlefelder in der indischen Landschaft zur Folge haben, dass mehr als 1,1 Millionen Hektar unberührter Wälder zerstört werden.

An der Konferenz in Hyderabad nehmen die Umweltminister aus allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen teil. Zwei Schwerpunkte der diesjährigen Konferenz sind der Schutz der Meere und die Nachhaltigkeit in internationalen Gewässern.

Greenpeace: UN-Konferenz in Indien