US-Präsident verordnet Programm zum Klimaschutz

Klima & Energie

US-Präsident Barack Obama hat am Montag, 2. Juni 2014, angeordnet, dass der Treibhausgas-Ausstoß von Kraftwerken bis 2030 um 30 % zu senken sei. Insgesamt seien davon mehr als tausend alte Fossil-Kraftwerke von der Regelung betroffen, die bislang fast 40 Prozent des Stroms für die USA erzeugen, berichtet die Internet-Plattform „Klimaretter“.

Am stärksten würden sich Obamas Pläne auf die rund 600 Kohlekraftwerke auswirken. Diese seien laut der nationalen Energiebehörde EIA durchschnittlich 41 Jahre alt.

Um das Vorhaben durchzubringen, will Präsident Barack Obama den gesetzgebenden Kongress umgehen, schreibt „Klimaretter“. „Zuletzt waren alle Klimaschutz-Bemühungen Obamas an den beiden Parlamentskammern - Senat und Repräsentatenhaus – gescheitert. Stattdessen soll die Umweltbehörde Verordnungen erlassen, die den Ausstoß der Emissionen begrenzen.“

Jeder Bundesstaat soll autonom entscheiden können, welche Maßnahmen er trifft, um die Ziele zu erreichen, aber alle Bundesstaaten müssen bis 2020 zusammen 25 Prozent Treibhausgase gegenüber 2005 einsparen und bis 2030 insgesamt 30 Prozent.

Klimaretter: Barack Obama will sich Kohle sparen