USA: küstennahe Ölbohrungen als politischer Preis für den Klimaschutz?

Klima & Energie

Aus Angst vor Unfällen nahe der Küste und daraus folgenden Ölkatastrophen gibt es in den USA seit Jahrzehnten ein Verbot für die küstennahe Ölförderung. Nun könnte Präsident Barack Obama dieses Verbot kippen, um im Gegenzug die Zustimmung der Opposition für seine Pläne zur Bekämpfung des Klimawandels zu erhalten.

Das Weiße Haus hat einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der es Ölfirmen erstmals seit Jahrzehnten wieder erlauben würde, nahe der Küste nach Öl zu suchen und zu fördern. Eine Forderung, die die Republikanische Partei schon seit längerem erhebt. Der republikanische Kongressabgeordnete John Boehner begrüßt zwar die geplante Aufhebung des Verbotes, kritisiert aber die Aufrechterhaltung von Förderverboten in anderen Gebieten. Greenpeace und andere NGOs kritisieren die Entscheidung vehement. Auch einige Demokraten sind gegen die geplante Lockerung des Verbotes.

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Website John Boehner (en)