VCÖ Publikation: Weniger Verkehr durch nachhaltigen Konsum

Verkehr & Luft & Industrie

Die steigende Nachfrage nach Konsumgütern verursacht durch den komplexen Lebenszyklus von Gütern einen immens hohen Ressourcenverbrauch sowie mehr Transportwege und Treibhausgas-Emissionen. Eine neue Publikation des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) beschreibt den in Konsumgütern des täglichen Bedarfs enthaltenen Aufwand an Transport, beginnend bei der Produktion über Verteilung und Verkauf bis hin zur Abfallentsorgung.

Aufgezeigt und mit Beispielen veranschaulicht wird die Bedeutung von Bio-Produkten und Regionalität sowie deren Einfluss auf den Transportaufwand. Die Broschüre „Weniger Verkehr durch nachhaltigen Konsum“ wurde im Rahmen der Schriftenreihe Mobilität mit Zukunft“ veröffentlicht und steht auf der Webseite des VCÖ gratis als Download zur Verfügung.

Folgen von Fleischkonsum und Tiertransporten werden ebenso beleuchtet wie der hohe Einfluss individueller Einkaufswege auf die CO2-Bilanz von Produkten oder die Potenziale einer CO2-armen Stadtlogistik etwa mit Elektro-Fahrzeugen und Lastenrädern. Die VCÖ-Publikation „Weniger Verkehr durch nachhaltigen Konsum“ untersucht zudem die mögliche Verkehrsvermeidung durch Share Economy und langlebige Produkte. Welche Transportwege und klimarelevanten Emissionen durch unterschiedliche Konsumgüter entstehen, wird anhand von Beispielen, beginnend bei Lebensmitteln bis hin zur Waschmaschine, dargestellt.

VCÖ Pressemitteilung
VCÖ Publikation: weniger Verkehr durch nachhaltigen Konsum