VERANSTALTUNGSHINWEISE

29. Okt 20

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4.11.: Tagung (online) „Neue Strukturen zum Erhalt der Kulturlandschaft und Biodiversität“

Besonders „schönen“ Natur- und Kulturlandschaften wird in Österreich seit über 50 Jahren das Prädikat Naturpark verliehen, in denen der Erhalt der Kulturlandschaft höchste Priorität hat. Neben all dieser Schönheit sind diese vom Menschen geschaffenen Landschaften die letzten wenigen Biodiversitäts-Hotspots. Meist können sich Äcker, Wälder, Weingärten im Vergleich zu anderen Landschaftselementen gut beweisen, während Almen, Streuobstwiesen oder Blumenwiesen um ihr Überleben kämpfen.

Verschiedenste Förderungen über die Europäische Union, den Bund und die Länder unterstützen den Erhalt der Kulturlandschaft in Österreich. Trotzdem kommt es im regionalen Gesamtbild immer wieder zu großen Flächenverlusten bzw. Verlusten von Landschaftselementen, denen eine entsprechende Wertschöpfung fehlt. Das hat wiederrum weitreichende negative Folgen für Flora und Fauna, Biodiversität geht verloren. Derzeit fehlt noch die optimale Struktur zur Förderung von umfassender Landschaftspflege von ökologisch wertvollen Flächen, sei es als Unterstützung für den landwirtschaftlichen Bereich oder abseits davon. Im Zuge dieser Veranstaltung stellen acht internationale Referent*innen verschiedene erfolgreiche Konzepte der Landschaftspflege aus dem Alpenraum (Deutschland, Schweiz, Italien, Österreich) bezüglich Organisation und Finanzierungsmöglichkeiten vor. Über Podiumsdiskussionen sollen im Anschluss Perspektiven für den Kulturlandschaftserhalt in Österreich beleuchtet werden.

ZIELGRUPPE: Naturpark- und Schutzgebietsmanagements, Politische Entscheidungsträger*innen, Akteur*innen aus dem Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Regionalentwicklung und NGOs

Auf Grund der Covid-19- Sicherheitsmaßnahmen findet diese Tagung ausschließlich über einen Livestream statt: Naturpark Südsteiermark

Neue Strukturen zum Erhalt der Kulturlandschaft und Biodiversität

 

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5. 11.: Vortrag und Diskussion: „Wie kommuniziert man richtig?“

Viele Politikmaßnahmen gehen immer noch von einem rationalen Verhaltensmodell des Menschen aus. Die Wirksamkeit von Maßnahmen und Kommunikation hängt aber entscheidend davon ab, wie Menschen darauf reagieren. Hier setzt die Verhaltensökonomie an. Ein neuer Ansatz in der Politikgestaltung, der auf dem Analysieren und Verstehen menschlichen Verhaltens beruht.

Sophie Karmasin, von Karmasin Research & Identity, zeigt am 5. November 2020 auf, warum es notwendig wäre, die Kommunikation zu Klimaschutz so zu gestalten, dass sie auf verhaltenswissenschaftlichen Prinzipien beruht. Beispielweise könnten soziale Effekte von Vorbildern oder spielerische Elemente die Kommunikation bereichern.

Nach dem Impulsvortrag diskutiert Josef Hackl vom Umweltbundesamt diese und weitere Ideen mit:

    •       Therese Stickler (Umweltbundesamt)

    •       Hannes Höller (Klimabündnis)

    •       Helga Kromp-Kolb (BOKU, angefragt)

    •       und Sophie Karmasin

(siehe auch: uni:vie: "Menschliches Verhalten in Zeiten der Krise")

Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, nach dem Impulsvortrag und dem Dialog per Chatfunktion, Fragen an die Vortragenden zu richten.

Anmeldung bis Donnerstag 05.11. um 9 Uhr notwendig!

 

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13.11.: Premiere/Filmscreening: „NOW - a film for climate justice“

Der bekannte Fotograf Jim Rakete erzählt in seinem Dokumentarfilm, was seit dem Klimaabkommen von Paris 2015 eigentlich passiert ist und gibt dabei den Klima-Aktivist*innen eine zusätzliche Stimme. Wir wissen leider nicht viel, nichtsdestotrotz macht der Film Hoffnung - als "Film für die ersehnte grüne Wende".

"If you fail, we will never forgive you!" Zornig appelliert die Generation junger Klimarebell*innen an die Vernunft der Erwachsenen und macht 2019 zum Jahr ihres Protests. Der Grund: unser aller Zukunft ist bedroht durch die globale Erwärmung. Das Pariser Klimaabkommen von 2015? Eine hohle Phrase, wenn es nach ihnen geht! Die schwedische Schülerin Greta Thunberg steigt zur Leitfigur einer weltweiten Bewegung auf, die mit zivilem Ungehorsam, Streiks und Demos die breite Öffentlichkeit wachrüttelt und rasant an Einfluss gewinnt. Endlich horchen auch die Regierungen auf. Regisseur Jim Rakete befragt einige der prominentesten Gesichter der Klimarebellion nach ihren Motiven. Er steckt uns dabei mit ihrer ungeheuren Energie und ihrem Wissensdurst an. Ihre Ziele haben sie alle klar vor Augen. Denn was immer auch geschehen muss: es muss jetzt geschehen!

In seinem engagierten Kinodebüt trifft der berühmte Kult-Fotograf auf Generation Greta. Gleich sechs junge Klimaaktivisten melden sich hier zu Wort, darunter Luisa Neubauer (Fridays for Future), Felix Finkbeiner (Plant for the Planet) und Nike Mahlhaus (Ende Gelände). Warum sind sie Aktivisten geworden? Was steht auf dem Spiel? Die von Claudia Rinke erdachte Dokumentation stachelt zur Nachahmung an. Ganz bewusst – damit die Jugend von heute auch morgen eine Zukunft hat. Support gibt's von Punk-Legende Patti Smith, Autorenfilmer Wim Wenders und vielen mehr.

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