Versicherungskonzern Lloyd’s warnt vor Ölbohrungen in der Arktis

Klima & Energie

„Lloyd’s of London“, laut britischer Tageszeitung „Guardian“ der größte Versicherungskonzern der Welt, warnt vor Öhlbohrungen in der Arktis.

Eine neue Studie des britischen Think Tanks Chatham House im Auftrag von Lloyd’s kommt zu dem Schluss, dass die potentiellen Schäden für die Umwelt im Fall eines Unfalls so groß wären, dass sie nur schwer in den Griff zu bekommen wären.

Die Studie ist insofern von besonderer Bedeutung, weil Lloyd’s of London als Versicherungsunternehmen an dem Schutz der Umwelt ja nur deshalb Interesse hat, weil Unfälle für den Konzern sehr teuer werden können. UmweltschützerInnen warnen aus ökologischen Gründen schon lange vor den katastrophalen Folgen der Ölgewinnung in der Arktis.

Jetzt werden ihre Argumente auch aus finanziellen Gründen von einem der größten Versicherungskonzerne der Welt untermauert.

Die Studie von Chatham House steht online als Download zur Verfügung.

Chatham House Pressemitteilung (en)
Lloyds Studie: Arctic Opening (en, pdf)
Guardian: Arctic oil rush will ruin ecosystem, warns Lloyds of London (en)