Volkswagen fordert Subventionen für Elektroautos und möchte 2013 sein erstes Modell auf den Markt bringen

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Der deutsche Automobilkonzern bekräftigt sein Ziel, 2013, ein Elektroauto auf den Markt zu bringen, sieht dabei auch die Politik in der Pflicht und fordert europaweit einheitliche Subventionen.

Volkswagen-Konzernchef Martin Winterkorn fordert bei staatlichen Förderungen für den Kauf von Elektroautos ein EU-weit einheitliches Vorgehen. Die Autoindustrie werde den Wechsel von der klassischen Motorentechnik zu umweltfreundlichen Strommotoren nicht allein bewältigen können, daher müssten die Regierungen "zielgerichtete Anreize für Kunden" einführen, so Winterkorn. Der Konzernchef betont, dass Volkswagen an seinem Ziel festhält, 2013 sein erstes Fahrzeug mit komplett elektronischem Antrieb auf den Markt zu bringen. Geplant ist die Einführung einer Elektroversion der Modelle Up und Golf. Später sollen elektrische Modelle des Jetta und des chinesischen VW-Modells Lavida folgen. Die Reichweite der Fahrzeuge wird bei 100 bis 200 Kilometern liegen. 2018 will der VW-Konzern weltweit 300.000 Elektroautos pro Jahr verkaufen und damit Marktführer sein. Für die Massentauglichkeit der Elektroautos sei jedoch, zumindest zu Beginn, die Politik gefordert. Untersuchungen von Volkswagen hätten ergeben, dass die KonsumentInnen bereit sind, für ein Elektroauto 3.000 Euro mehr auszugeben. Da Elektroautos derzeit um vieles mehr kosten, müsse diese Lücke durch Subventionen geschlossen werden, so Winterkorn.

VW-Chef fordert Subventionen fürs Elektroauto