Vorarlberger Firmen wollen bis 2025 klimaneutral werden

Klima & Energie

Die Gründungsmitglieder des Klimaneutralitätsbündnisses – 11er Nahrungsmittel GmbH, ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG, Julius Blum GmbH, CST Claus Steurer, Haberkorn GmbH, Hypo Landesbank Vorarlberg, Rhomberg Bau GmbH, Schwärzler Hotels und Gastronomie, Sutterlüty Handels GmbH, und illwerke vkw – haben sich mit der Teilnahme am Klimaneutralitätsbündnis das Ziel gesetzt, alle ihre Aktivitäten bis 2025 klimaneutral zu stellen. Mit diesem freiwilligen Bündnis wollen die beteiligten Vorarlberger Unternehmen ihren Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten und auf regionaler und globaler Ebene das 2°C-Ziel der Vereinten Nationen unterstützen.

Die von illwerke vkw koordinierten Maßnahmen umfassen fünf Schritte. Zuerst wird der CO2-Fußabdruck jedes teilnehmenden Unternehmens gemessen und Energiesparpotenziale aufgezeigt. Als zweiter Schritt werden Effizienzmaßnahmen umgesetzt um den Energieverbrauch und den CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Darauf liegt der Schwerpunkt der gemeinsamen Maßnahmen. Was in den Unternehmen nicht reduziert werden kann, wird durch den Ankauf von CO2-Zertifikaten mit höchsten Standards und einer ausgewogenen Mischung an regionalen und globalen Projekten kompensiert. Als vierter Schritt werden die Gründungsmitglieder und Unternehmen, die zukünftig dem Bündnis beitreten, dabei unterstützt, eine Zertifizierung nach ISO 14064 – Treibhausgasbilanzierung und Verifizierung – zu erreichen. Schließlich sollen als letzter Schritt die gemeinsamen Anstrengungen kommuniziert und damit transparent gemacht werden.

Das Klimaneutralitätsbündnis steht allen interessierten Unternehmen offen. Die Höhe der Teilnahmegebühren orientiert sich an der Zahl der MitarbeiterInnen.

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