Weg frei für globalen Quecksilbervertrag
Chemie & Nanotechnologie
Großer Erfolg im Kampf gegen die schädlichen Auswirkungen von Quecksilber: Bis 2013 soll ein rechtlich bindender internationaler Quecksilbervertrag ausgearbeitet werden. Darauf haben sich die UmweltministerInnen der Staatengemeinschaft auf dem UNEP-Ministertreffen am 20. März 2009 in Nairobi einstimmig geeinigt.Der Vertrag soll Maßnahmen zur Verringerung des globalen Angebots bzw. der globalen Nachfrage nach Quecksilber, zur Verringerungen der atmosphärischen Emissionen, zur Behandlung Quecksilber-hältigen Abfalls sowie zur Sanierung kontaminierter Lagerstätten enthalten. Entwicklungsländer sollen technologische und finanzielle Unterstützung erhalten, um ihre Verpflichtungen einzuhalten. Die Vertragsverhandlungen sollen nächstes Jahr starten.
NGO-VertreterInnen reagierten hocherfreut auf die Ankündigung. Die Einigung sei "ein großer Durchbruch", so Elena Lymberidi-Settimo von der Zero Mercury Working Group. Man werde nun darauf hinarbeiten, dass der Vertrag die wichtigsten Quellen der Quecksilber-Verschmutzung rechtsverbindlich abdeckt.
Presseaussendung UNEP
Presseaussendung Zero Mercury Working Group