Wirtschaftskrise: Italiener kaufen mehr Fahrräder als Autos

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Wer hätte das gedacht? Die Heimat von „Fiat“ und „Ferrari“ und „Lamborghini“ entpuppt sich als eine Nation der Radfahrer, berichtet die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“.

2011 wurden zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkriegs in Italien mehr Fahrräder als Autos verkauft. Die ItalienerInnen kauften 1.750.000 Fahrräder, aber nur 1.748.000 Autos, schreibt der „Daily Telegraph“.

Ursache für die neu entdeckte Leidenschaft der ItalienerInnen dürfte die Wirtschaftskrise sein, die auch Benzinpreise in die Höhe getrieben hat.

Familien würden außerdem ihre Zweitwagen verkaufen und Mitglieder bei Car-Sharing-Vereinen werden. Italien hat eine der höchsten Prozentraten an Autobesitzern, pro 100 Personen gibt es in diesem Land 60 Autos, berichtet die Zeitung.

Daily Telegraph: More bikes sold than cars in Italy for first time since WW2 (en)