WissenschafterInnen entwickeln antibakterielles „Killer-Papier“ für Lebensmittel

Chemie & Nanotechnologie

Entwicklung von antibakteriellem Verpackungspapier als Alternative zu Bestrahlung, Hitzebehandlung und Tiefkühllagerung.
Mit Hilfe von Nanotechnologie und der Entwicklung eines sogenannten „Killer-Papiers“ wollen WissenschafterInnen die Lagerungszeit von verderblichen Lebensmitteln verlängern. Nanopartikel aus Silber sollen die Entwicklung von Bakterien auf verderblichen Lebenmitteln bekämpfen. Immer mehr Bakterien entwickeln eine Resistenz gegen bekannte Antibiotika, was nicht nur in der Medizin sondern auch in der Lebensmittelindustrie zu Problemen führt.
Silber wird auch jetzt schon öfter als antibakterielles Mittel eingesetzt, unter anderem im Bereich der Medizin. Die Entwicklung und kommerzielle Verwertung von „Killer-Papier“ als Verpackungsmaterial für die Lebensmittelindustrie erwies sich in der Vergangenheit jedoch als problematisch. Jetzt gäbe es Fortschritte in der Entwicklung, und auch die Tests im Labor hätten Erfolge gezeigt, so die WissenschafterInnen in ihrem Artikel „Sonochemical Coating of Paper by Microbiological Silver Nanoparticels“, der vor Kurzem in der Fachzeitschrift „Langmuir“ veröffentlicht wurde.

American Chemical Society - Pressemitteilung (en)
Artikel: Sonochemical Coating of Paper by Microbiological Silver Nanoparticels (en)