Zimbabwe: Legale Elefanten-Wilderei für chinesische Zoos
Natur & Biodiversität, Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz
Der Kampf um den Schutz gefährdeter Arten wird in Zukunft durch die Nachfrage von chinesischen Zoos und die Verantwortungslosigkeit der Behörden in Zimbabwe noch weiter erschwert. Die Zoos würden Elefanten-Jungtiere, die in Zimbabwe brutal von ihren Müttern getrennt und eingefangen werden, nach China exportieren lassen, schreibt die britische Tageszeitung „Guardian“ in einer Reportage.Im Auftrag der chinesischen Zoos sei auch ein ehemaliger CITES-Mitarbeiter tätig, schreibt der „Guardian“, nämlich der Australier Hank Jenkin. Dieser ist ein ehemaliger hochrangiger CITES-Mitarbeiter, zu dessen früheren Aufgaben der Schutz der Elefanten zählte. Er würde jetzt als Konsulent für chinesische Zoos arbeiten.
Die Behörden in Zimbabwe verteidigen den Export der Elefanten als „nicht illegal“. Auch Präsident Mugabe hätte Schuld an diesem Skandal, schreibt der „Guardian“. Er hätte in der Vergangenheit immer wieder betont, dass die Tierwelt Zimbabwes Gewinn abwerfen müsse. „Wir haben kein Interesse an den Wildtieren, wir wollen Geld“, zitiert der „Guardian“ Präsident Mugabe.
The Guardian: The barbaric capture of baby elephants for zoos in China shocks the world