Zugang zu öffentlichen Daten: Aufruf zur Mitgestaltung

Öffentliche Einrichtungen generieren eine große Zahl von Daten, beispielsweise Landkarten oder Informationen zum Wetter, zum Recht, zur Verkehrslage sowie zu Finanzen und Wirtschaft.

Mit der kostenlosen oder gebührenpflichtigen Wiederverwendung dieser Daten wurde 2006 in der EU ein Umsatz von mindestens 27 Milliarden Euro erzielt. In der Wiederverwendung öffentlicher Daten liegt also großes wirtschaftliches Potential.
Dieses wird aber noch nicht voll ausgenutzt, so die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Neelie Kroes. Viele Informationen des öffentlichen Sektors in Europa werden unzulänglich oder gar nicht genutzt. Ziel müsse es daher sein, noch bestehende Hemmnisse bei der Wiederverwendung von öffentlichen Daten zu beseitigen.
Zu diesem Zweck hat die Europäische Kommission nun ein Konsultationsverfahren gestartet, das noch bis 30. November 2010 läuft.

Formal geht es dabei um die Überarbeitung der aktuellen Richtlinie über die Wiederverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors (PSI-Richtlinie). Die eingelangten Beiträge sollen in die Überarbeitung der aktuellen PSI-Richtlinie einfließen.

Online-Konsultation zur PSI-Richtlinie (en)
Website der Kommission zu Informationen des öffentlichen Sektors (en)
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